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Familienfreundlichkeit ist ein Standortfaktor

Familienfreundlichkeit ist ein Standortfaktor - Gemeinsam für Gute Arbeit

Betriebsalltag und Sozialpartnerschaft unter einen Hut bringen

Eisenhüttenstadt. Führende Unternehmen haben für sich erkannt, dass nur qualifizierte, gesunde, motivierte und zufriedene Mitarbeiter einen Beitrag zur Kultur der Eigenverantwortung und –initiative leisten können. Ein familienfreundliches Unternehmen ist attraktiv für qualifizierte Fachkräfte, gewinnt die besten Mitarbeiter/innen, demonstriert Weitsicht und Verantwortung durch familienfreundliche Maßnahmen und besitzt ein hohes Ansehen in der Öffentlichkeit.
Doch erfolgreiche, wettbewerbsfähige Unternehmen und gute Arbeitsbedingungen stellen sich nicht von allein ein. Sie sind Ergebnis von Initiative, Kreativität und Engagement sowie guten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Auf Grundlage des Tarifvertrages zur Qualifizierung (TVQ) sollen die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und die Handlungsfähigkeit von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften gestärkt und die Beschäftigungssicherheit der Mitarbeiter gefördert werden.
Das Kompetenznetzwerk Metallverarbeitung und Umwelttechnik Eisenhüttenstadt e.V., als regionaler Akteur und aktiver Partner im Cluster Metall, unterstützt das brandaktuelle Pilotprojekt: „Vitale Betriebe der Metall- und Elektrobranche – Gemeinsam für Gute Arbeit“ welches das QualifizierungsCentrum der Wirtschaft GmbH Eisenhüttenstadt als Projektträger und Kooperationspartner von Bund, Ländern, Verbänden und Sozialpartnern auf den Weg gebracht hat. Mit dem Projekt sollen alle Unternehmen der Metall- und Elektrobranche in der Nord-Ost-Region Brandenburgs angesprochen werden.
Seit dem Start am 15. Mai 2014 sind die beiden QCW- Mitarbeiter, Janett Perner und Holger Schulz in den Betrieben unterwegs. Im Rahmen des Projektes bieten sie an, gemeinsam die Bedarfe der Unternehmen zu ermitteln und mit geeigneten Expertinnen und Experten individuelle Lösungsansätze zu entwickeln. Ziel des Projektes ist es, den Unternehmen die Themenvielfalt der Sozialpartnerrichtlinie in 14 ausgewählten Handlungsfeldern wie z.B. der Personalentwicklung, Produkt- und Prozessinnovationen, Gesundheitsförderung am Arbeits-platz, Internes Weiterbildungsmanagement oder das Thema familienfreundlichen Unternehmen zu präsentieren und diese zu fördern. Die kostenfreien Beratungs- und Unterstützungs-leistungen finden im Rahmen von Vor-Ort-Besuchen statt. Interessierte Unternehmen können sich zur Terminvereinbarung gern telefonisch unter 03364 2800305 mit den Projektmitarbeitern in Verbindung setzen.
Um die brisante Themenvielfalt in der Öffentlichkeit transparenter zu machen, lädt das Kompetenznetzwerk Metallverarbeitung und Umwelttechnik Eisenhüttenstadt e.V. am 10. September 2014 von 17-19 Uhr alle Interessierten zu einem Themenabend ein. Auf der Agenda stehen zwei Schwerpunktthemen „Das familienfreundliche Unternehmen“ und „Alternative Arbeitszeitmodelle - Welchen Weg kann ich gehen?“
Info und Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das QCW-Projekt „Vitale Betriebe der Metall- und Elektrobranche – Gemeinsam für Gute Arbeit“ wird durch das Ministerium
für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie, aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert.

Vitale Betriebe – Der Metall- und Elektrobranche

Sozialpartnerrichtlinie (SoPa) - Vitale Betriebe – Der Metall- und Elektrobranche

„Die Gestaltung des demografischen Wandels, die Schaffung guter und attraktiver Arbeitsbedingungen, die Sicherung unternehmerischer Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit sowie des Fachkräftebedarfs und die Einsparung von Ressourcen sind zentrale Herausforderungen für die weitere Entwicklung aller Unternehmen im Land Brandenburg. Ein Schlüssel zur Bewältigung dieser Aufgabe liegt in der nachhaltigen Gestaltung der Arbeitsorganisation und auf der Unterstützung und Stärkung der betrieblichen und überbetrieblichen Strukturen der Sozialpartnerschaft.“ [1]

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[1] Richtlinie des MASFF zur Stärkung der Sozialpartnerschaft und Steigerung der Qualität der Arbeit / Amtsblatt für Brandenburg – Nr. 2 vom 05.01.2014 Pkt. 1.2

Industriekonferenz Brandenburg 2014

IndustrieKonferenz Brandenburg am 19.06.2014

an der BTU Cottbus-Senftenberg,
Konrad-Wachsmann-Allee 17
03046 Cottbus

Im Mittelpunkt der IndustrieKonferenz Brandenburg 2014 soll der direkte Austausch von Unternehmern sowie Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung zu Brennpunkt-Themen der betrieblichen Praxis stehen:

  • Wie die richtigen Fachkräfte finden und halten?

  • Wie mit Innovationen gegen die Konkurrenz bestehen?

  • Wie Energie und Ressourcen effizienter nutzen,um Kosten und Umweltbelastungen im Griff zubehalten?

  • Wie können künftig innovative Projekte realisiert werden?

Die IndustrieKonferenz wird in Workshops, Diskussionen und einer begleitenden Ausstellung vor allem mit Blick auf ausgewählte gute Beispiele im Land zeigen, was Unternehmen konkret tun können.


 

Zukunftstag 2014

Begeistern Sie die Schülerinnen und Schüler, indem Sie am
27. März 2014 ein vielseitiges und praxisbetontes Programm anbieten:

  • z.B. Mitmachaktionen in Werkstätten oder Laboren,
  • Ihre Beschäftigten (die in geschlechtsuntypischen Arbeitsfeldern tätig sind) über ihre beruflichen Erfahrungen berichten lassen,
  • Diskussionsrunden zu den persönlichen Lebensplanungen der Schülerinnen und Schüler durchführen,
  • für Mädchen und Jungen spezielle, unterschiedliche Angebote anbieten und
  • Aktionen für die unterschiedlichen Altersstufen gestalten.

Die Casa - Präsenzstelle Frankfurt (Oder)-Eisenhüttenstadt wollen wieder gemeinsam mit dem Kompetenznetzwerk Metallverarbeitung und Umwelttechnik e.V., die Vorbereitung und Durchführung dieses Tages im Gymnasium Eisenhüttenstadt unterstützen und suchen Unternehmen, welche sich als Veranstalter zur Verfügung stellen.

Weiter Informationen zum Zukunftstag finden Sie unter:

www.zukunftstagbrandenburg.de

oder bei Rückfragen stehen Herr Schulz vom QCW (2800305) und ich Ihnen gern  
zur Verfügung.

Beste Grüße
Anke Prahtel